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Aminosäuren - Schnelle Resorbierbarkeit

1. Aminosäuren - Was genau sind Aminosäuren?
2. Aminosäuren - Ihre Bedeutung für Kraftsportler und Bodybuilder?
3. Aminosäuren - Wo liegen die Vorteile?
4. Aminosäuren - Wann wende ich Aminosäuren an?
5. Aminosäuren - Essenziell, Semi-Essenziell und Nicht-Essenziell
6. Aminosäuren - Aminosäuren oder Proteinshake?
7. Aminosäuren - Das Fazit

1. Aminosäuren - Was genau sind Aminosäuren?

In Verbindung mit Kraftsport und Bodybuilding spricht man oft von Aminosäuren, gemeint sind aber eigentlich die α-Aminosäuren. Diese α-Aminosäuren werden auch als proteinogene Aminosäuren bezeichnet und bilden die Bausteine der Proteine. Da die proteinogenen Aminosäuren die Bausteine aller Proteine sind, gilt gerade die α-Aminosäure als ein Grundstein für das Leben auf der Erde.

2. Aminosäuren - Ihr Bedeutung für Kraftsportler und Bodybuilder?

Da Aminosäuren, vereinfacht dargestellt, aufgespaltetem Eiweiß entsprechen, haben sie eine besondere Aufgabe in der Welt der Kraftsportler und Bodybuilder. Durch die Tatsache das Aminosäuren bereits in ihrer ursprünglichen Form frei verfügbar sind und somit nicht mehr vom Körper aufgespalten werden müssen, sind sie vom menschlichen Organismus viel schneller resorbierbar als beispielsweise Proteine.

3. Aminosäuren - Wo liegen die Vorteile?

Wie bereits beschrieben, sind Aminosäuren sehr schnell resorbierbar, werden demnach sehr schnell vom menschlichen Körper aufgenommen und befinden sich schon nach kürzester Zeit in der Blutbahn und können an ihre Aufgabe gehen. Der Hauptvorteil besteht darin, das gerade nach hartem Training dem Körper Proteine oder Aminosäure zur Verfügung gestellt werden muss um die Proteinsynthese (= Umwandlung in Körpereigenes Protein (Muskeln)) einzuleiten. Diese Aufgabe kann gerade von Aminosäure sehr rasch erfüllt werden, da die Aminosäure sehr schnell im Blut und damit am Wirkungsort, dem Muskel ist.

4. Aminosäuren - Wann wende ich Aminosäuren an?

Aminosäuren eignen sich vor allem dann, wenn eine sehr schnelle Resorbierbarkeit gefordert ist. Am besten setzt man Aminosäure morgens nach dem Aufstehen ein, um Defizite die über Nacht durch den Verbrauch von körpereigenen Proteinen entstanden sind auszugleichen.

Ein weiterer entscheidender Zeitpunkt ist die Phase nach einem harten Training. Auch hier sollte dem Muskel so schnell wie möglich die Proteinsynthese ermöglicht werden und auch in diesem Fall ist die Aminosäure die erste Wahl, noch vor dem Proteinshake.

5. Aminosäuren - Essenziell, Semi-Essenziell und Nicht-Essenziell

Es gibt essenzielle, semi-essenzielle und nicht-essenzielle Aminosäuren, was bedeutet das einige Aminosäuren vom menschlichen Körper benötigt werden, aber nicht selber (essenziell) oder nur in geringer Zahl selber gebildet werden können.

Essenzielle Aminosäuren:

- Isoleucin
- Leucin
- Lysin
- Methionin
- Phenylalanin
- Threonin
- Tryptphan
- Valin

Semi-Essenzielle Aminosäuren:

- Arginin
- Histidin

Nicht-Essenzielle Aminosäuren:

- Alanin
- Asparagin
- Asparaginsäure
- Cystein
- Glutamin
- Glutaminsäure
- Glycin
- Prolin
- Serin
- Tyrosin

Gerade die essenziellen Aminosäuren sollten von außen zugeführt werden, da der Körper sie benötigt, sie aber nur in geringer Anzahl oder überhaupt nicht bilden kann.

6. Aminosäuren - Aminosäuren oder Proteinshake?

Diese Frage kann nicht so einfach beantwortet werden, denn beide Supplements haben ihre Vorteile. Sollte es auf eine sehr schnelle Versorgung ankommen, ist die Aminosäure dem reinen Protein überlegen und kommt aus diesem Grund auch nach harten Workouts und nach dem Aufstehen zu Einsatz. Wenn es um eine kontinuierliche Abgabe der Wirkstoffe in die Blutbahn ankommt und eine Zeitversetzte Abgabe gewünscht wird, dann sind verschiedene Proteine wie beispielsweise Casein im Vorteil. Über Nacht setzt man lieber ein gutes Protein wie Casein ein, da es den Körper über Nacht, nach und nach kontinuierlich mit Proteinen und somit auch mit Aminosäure versorgt. Durch diese Vorgehensweise wird der Katabolismus (Muskelabbau) über Nacht erheblich eingedämmt.

7. Aminosäuren - Das Fazit

Aminosäure ist gerade für Bodybuilder unentbehrlich, da es eine schnelle Versorgung der beanspruchten Muskulatur nach dem Training ermöglicht und in der Lage ist Versorgungsdefizite wie sie über Nacht entstehen auszugleichen. Auf Aminosäure sollte kein Bodybuilder verzichten, auch wenn es den traditionellen Proteinshake nicht ersetzen kann.






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