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Flachbankdrücken Übungen
1. Übungen: Flachbankdrücken - Einleitung
2. Übungen: Flachbankdrücken – Zielmuskulatur
2.1. Übungen: Flachbankdrücken – Primäre Zielmuskulatur
2.2. Übungen: Flachbankdrücken – Sekundäre Zielmuskulatur
3. Übungen: Flachbankdrücken – Die Varianten
3.1. Übungen: Flachbankdrücken – Pyramidensatz (aufsteigend)
3.2. Übungen: Flachbankdrücken – Pyramidensatz (Absteigend)
3.2.1. Beispiel – Pyramidensatz (Absteigend)
4. Übungen: Flachbankdrücken – Zusammenfassung



1. Übungen: Flachbankdrücken - Einleitung

Eine der populärsten Muskelaufbauübungen für den oberen, mittleren und unteren Brustmuskel ist das Flachbankdrücken. Es gehört zu den grundlegenden Basisübungen die für den Aufbau eines ausgewogenen Körperbaus essentiell sind. Es gibt verschiedene Varianten des Flachbankdrücken auf die wir im Laufe des Textes noch näher eingehen werden.


2. Übungen: Flachbankdrücken – Zielmuskulatur

Das Flachbankdrücken zielt in erster Linie auf die mittlere große Brustmuskulatur (Musculus pectoralis major) ab und baut diesen Bereich der Brust besser auf als jede andere Übung für diese Region. Neben der mittleren Brustmuskulatur werden auch die obere und untere Brustmuskulatur beansprucht und aufgebaut. Diese Bereiche der Brust werden allerdings nur sekundär angesprochen und sollten mit spezialisierten Übungen wie Schrägbankdrücken oder Negativbankdrücken gezielt angesprochen werden.


2.1. Übungen: Flachbankdrücken – Primäre Zielmuskulatur


- Mittlerer (Großer) Brustmuskel, Musculus pectoralis major


2.2. Übungen: Flachbankdrücken – Sekundäre Zielmuskulatur

- Oberer (Kleiner) Brustmuskel, Musculus pectoralis minor
- Unterer (Absteigender) Brustmuskel, Musculus pectorales superficiales


3. Übungen: Flachbankdrücken – Die Varianten

Das Flachbankdrücken ist eine sehr variable und vielseitige Muskelaufbauübung für den gesamten Brustmuskulaturbereich und kann in sehr vielen unterschiedlichen Formen und Varianten ausgeführt werden. Hierbei steht es dem Athleten jeweils frei eine Langhantel oder einen Satz Kurzhanteln für die jeweilige Übung zu verwenden. Die Wahl zwischen einer Langhantel oder einem Satz Kurzhanteln hängt vom Ziel der Übung ab. Soll eine möglichst harte und effektive Kontraktion der Muskulatur erreicht werden und ein möglichst starkes Massewachstum angeregt werden, so fällt die Wahl auf eine Langhantel. Um einen möglichst freien Bewegungsablauf und die größtmögliche Dehnung der Brustmuskulatur zu erreichen, empfiehlt sich die Verwendung eines Satzes Kurzhanteln. Auch ein mögliches Ungleichgewicht zwischen zwei Brustmuskeln kann mit einem Satz Kurzhanteln effektiver beseitigt werden als mit einer Langhantel.


3.1. Übungen: Flachbankdrücken – Pyramidensatz (aufsteigend)

Der Pyramidensatz (aufsteigend) ist die klassische Aufbauvariante die für das Flachbankdrücken gewählt wird. In den meisten Fällen bringt diese Variante die besten Ergebnisse für Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis.

Hierbei wird ein Einstiegsgewicht gewählt mit dem der Athlet einen Aufwärmsatz von 16 Wiederholungen bewältigen kann. In den folgenden Sätzen wird das gewicht pyramidenförmig erhöht und die Anzahl der Wiederholungen pyramidenförmig gesenkt. Der erste Satz dient hierbei immer als leichter Aufwärmsatz, dem insgesamt vier Arbeitssätze und ein optionaler Cooldown- bzw. Durchblutungssatz folgen kann.


3.1.1. Beispiel – Pyramidensatz (Aufsteigend)

1. Satz: Kurz- / Langhantel – 60 Kilogramm – 16 Wiederholungen (Aufwärmsatz)

2. Satz: Kurz- / Langhantel – 80 Kilogramm – 12 Wiederholungen (Arbeitssatz)
3. Satz: Kurz- / Langhantel – 90 Kilogramm – 10 Wiederholungen (Arbeitssatz)
4. Satz: Kurz- / Langhantel – 100 Kilogramm – 8 Wiederholungen (Arbeitssatz)
5. Satz: Kurz- / Langhantel – 120 Kilogramm – 6 Wiederholungen (Arbeitssatz)
6. Satz: Kurz- / Langhantel – 60 Kilogramm – 16 Wiederholungen (Cooldown, optional)


3.2. Übungen: Flachbankdrücken – Pyramidensatz (Absteigend)

Eine weitere Variante des Flachbankdrückens ist der absteigende Pyramidensatz. Diese Variante bietet sich an, wenn der Athlet bereits durch andere Brustmuskulaturübungen aufgewärmt ist und somit kein erhöhtes Verletzungsrisiko besteht. Die Satzfolge und die Ausführung der Übung entspricht der des aufsteigenden Pyramidensatzes mit dem Unterschied das die Wiederholungszahl von Satz zu Satz ansteigt und das Gewicht nach jedem Satz reduziert wird.

Auf einen Aufwärmsatz und einen optionalen Cooldown- bzw. Durchblutungssatz kann beim absteigenden Pyramidensatz verzichtet werden, da die Zielmuskulatur durch vorangehende Übungen bereits durchblutet und aufgewärmt sein sollte.

Die absteigende Pyramide eignet sich vor allem um entstehende Plateaus im Bereich Kraftzuwachs zu überwinden, da die Zielmuskulatur ohne Umwege direkt mit einem Höchstmaß an Gewicht und Belastung konfrontiert wird ohne vorher von leichteren Gewichten ermüdet worden zu sein.


3.2.1. Beispiel – Pyramidensatz (Absteigend)

1. Satz: Kurz- / Langhantel – 120 Kilogramm – 6 Wiederholungen (Arbeitssatz)
2. Satz: Kurz- / Langhantel – 100 Kilogramm – 8 Wiederholungen (Arbeitssatz)
3. Satz: Kurz- / Langhantel – 80 Kilogramm – 10 Wiederholungen (Arbeitssatz)
4. Satz: Kurz- / Langhantel – 60 Kilogramm – 12 Wiederholungen (Arbeitssatz)


4. Übungen: Flachbankdrücken – Zusammenfassung

Für den Aufbau einer ausgewogenen und starken Brustmuskulatur ist das Flachbankdrücken in seinen unterschiedlichen Varianten essentiell und durch keine andere Übung für die Brustmuskulatur zu ersetzen. Gerade der mittlere große Brustmuskel (Musculus pectoralis major) reagiert sehr stark auf die Stimulation und Kontraktion durch das Flachbankdrücken und dankt es dem Athleten mit sichtbarem Wachstum. Aber auch die sekundär trainierten Brustmuskeln wie der obere kleine Brustmuskel (Musculus pectoralis minor) und der untere absteigende Brustmuskel (Musculus pectorales superficiales) reagieren hervorragend auf diese Übung und sorgen für ein ausgeglichenes und harmonisches Erscheinungsbild der Brustmuskulatur.

Das Flachbankdrücken gehört ohne Frage zu den essentiellen und wichtigsten Grundübungen im Trainingsplan eines jeden Kraftsportlers und Bodybuilders und sollte in jedem ausgewogenen Trainingsplan berücksichtigt werden.

Jeder Athlet sollte 1-2 mal pro Woche Flachbankdrücken in sein Training für die Brustmuskulatur einbauen und hierbei für den normalen Gebrauch den aufsteigenden Pyramidensatz wählen. Nur zur Überwindung von Plateaus sollte der absteigende Pyramidensatz zum Einsatz kommen und das auch nur wenn die Zielmuskulatur bereits durch vorhergehende Brustmuskulaturübungen aufgewärmt wurde.

Flachbankdrücken ist definitiv die Masseaufbauübung Nummer eins unter den Brustmuskulaturübungen und eignet sich sowohl für Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis.
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