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Professional-Bodywork.de » Schrägbankdrücken Übungen

Schrägbankdrücken Übungen
1. Übungen: Schrägbankdrücken - Einleitung
2. Übungen: Schrägbankdrücken – Zielmuskulatur
2.1. Übungen: Schrägbankdrücken – Primäre Zielmuskulatur
2.2. Übungen: Schrägbankdrücken – Sekundäre Zielmuskulatur
3. Übungen: Schrägbankdrücken – Die Varianten
3.1. Übungen: Schrägbankdrücken – Pyramidensatz (aufsteigend)
3.1.1. Beispiel – Pyramidensatz (Aufsteigend)
3.2. Übungen: Schrägbankdrücken – Pyramidensatz (Absteigend)
3.2.1. Beispiel – Pyramidensatz (Absteigend)
4. Übungen: Schrägbankdrücken – Zusammenfassung



1. Übungen: Schrägbankdrücken - Einleitung

Neben dem Flachbankdrücken, das hauptsächlich den mittleren großen Brustmuskel (Musculus pectoralis major) kräftigt und aufbaut, ist das Schrägbankdrücken die populärste Übung für die Brustmuskulatur und widmet sich hauptsächlich dem oberen kleinen Brustmuskel (Musculus pectoralis minor). Neben dem Flachbankdrücken ist das Schrägbankdrücken die wohl am meisten angewandte Technik zur Stärkung der Brustmuskulatur und findet sich in fast jedem ausgewogenen Trainingplan wieder.


2. Übungen: Schrägbankdrücken – Zielmuskulatur

Das Schrägbankdrücken wird gezielt eingesetzt um den oberen kleinen Brustmuskel (Musculus pectoralis minor) aufzubauen und ein Ungleichgewicht auszugleichen, das sich durch reines Flachbankdrücken nicht beheben lässt. Die obere Brustmuskulatur wird hierdurch effizient und gezielt aufgebaut und der mittleren (großen) Brustmuskulatur (Musculus pectoralis major) sowie der unteren (absteigenden) Brustmuskulatur (Musculus pectorales superficiales) angepasst. Der Focus liegt auf dem oberen kleinen Brustmuskel wobei der mittlere große Brustmuskel sekundär assistiert. Der untere absteigende Brustmuskel wird hierbei weniger angesprochen und kontrahiert und sollte durch Negativbankdrücken gezielt in Angriff genommen werden.

2.1. Übungen: Schrägbankdrücken – Primäre Zielmuskulatur


- Oberer (Kleiner) Brustmuskel, Musculus pectoralis minor


2.2. Übungen: Schrägbankdrücken – Sekundäre Zielmuskulatur

- Mittlerer (Großer) Brustmuskel, Musculus pectoralis major


3. Übungen: Schrägbankdrücken – Die Varianten

Genau wie beim Flachbankdrücken kann das Schrägbankdrücken in den unterschiedlichsten Varianten ausgeführt werden. Die zwei bekanntesten und effektivsten Techniken sind der aufsteigende Pyramidensatz, der für Masse und Wachstum eingesetzt werden sollte und der absteigende Pyramidensatz, der sich vor allem für die Überwindung von Plateaus eignet.


3.1. Übungen: Schrägbankdrücken – Pyramidensatz (aufsteigend)

Der Pyramidensatz (aufsteigend) ist die klassische Aufbauvariante die für das Schrägbankdrücken gewählt wird. In den meisten Fällen bringt diese Variante die besten Ergebnisse für Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis.

Hierbei wird ein Einstiegsgewicht gewählt mit dem der Athlet einen Aufwärmsatz von 16 Wiederholungen bewältigen kann. In den folgenden Sätzen wird das gewicht pyramidenförmig erhöht und die Anzahl der Wiederholungen pyramidenförmig gesenkt. Der erste Satz dient hierbei immer als leichter Aufwärmsatz, dem insgesamt vier Arbeitssätze und ein optionaler Cooldown- bzw. Durchblutungssatz folgen kann.

Durch die Hilfe und die Beteiligung der Delta- und Schultermuskulatur kann die obere kleine Brustmuskulatur beim Schrägbankdrücken in der Regel etwas intensiver und schwerer beansprucht werden als beim Flachbankdrücken. Dies ist keine generelle Regel, wird aber von den meisten Athleten so empfunden und geschildert, weshalb wir die verwendeten Gewichte im Vergleich zum Flachbankdrücken ein wenig nach oben korrigiert haben.


3.1.1. Beispiel – Pyramidensatz (Aufsteigend)

1. Satz: Kurz- / Langhantel – 80 Kilogramm – 16 Wiederholungen (Aufwärmsatz)
2. Satz: Kurz- / Langhantel – 100 Kilogramm – 12 Wiederholungen (Arbeitssatz)
3. Satz: Kurz- / Langhantel – 110 Kilogramm – 10 Wiederholungen (Arbeitssatz)
4. Satz: Kurz- / Langhantel – 120 Kilogramm – 8 Wiederholungen (Arbeitssatz)
5. Satz: Kurz- / Langhantel – 140 Kilogramm – 6 Wiederholungen (Arbeitssatz)
6. Satz: Kurz- / Langhantel – 60 Kilogramm – 16 Wiederholungen (Cooldown, optional)*

*der Cooldown- bzw. Durchblutungssatz sollte relativ leicht gewählt werden. Hierbei verwenden wir die gleichen Gewichte wie bei der vergleichbaren Flachbankübung.


3.2. Übungen: Schrägbankdrücken – Pyramidensatz (Absteigend)

Eine weitere Variante des Schrägbankdrückens ist der absteigende Pyramidensatz. Diese Variante bietet sich an, wenn der Athlet bereits durch andere Brustmuskulaturübungen aufgewärmt ist und somit kein erhöhtes Verletzungsrisiko besteht. Die Satzfolge und die Ausführung der Übung entspricht der des aufsteigenden Pyramidensatzes mit dem Unterschied das die Wiederholungszahl von Satz zu Satz ansteigt und das Gewicht nach jedem Satz reduziert wird.

Auf einen Aufwärmsatz und einen optionalen Cooldown- bzw. Durchblutungssatz kann beim absteigenden Pyramidensatz verzichtet werden, da die Zielmuskulatur durch vorangehende Übungen bereits durchblutet und aufgewärmt sein sollte.

Die absteigende Pyramide eignet sich vor allem um entstehende Plateaus im Bereich Kraftzuwachs zu überwinden, da die Zielmuskulatur ohne Umwege direkt mit einem Höchstmaß an Gewicht und Belastung konfrontiert wird ohne vorher von leichteren Gewichten ermüdet worden zu sein.

Auch bei der absteigenden Pyramide verwenden Athleten für gewöhnlich für das Schrägbankdrücken schwerere Gewichte im Vergleich zum Flachbankdrücken, weshalb wir auch hier die verwendeten Gewichtsangaben nach oben korrigiert haben. Diese sollen keine Empfehlung darstellen, sondern dienen nur als Beispiel und sollen aufzeigen in welchen Regionen sich erfahrene Athleten bei dieser Übung bewegen.


3.2.1. Beispiel – Pyramidensatz (Absteigend)

1. Satz: Kurz- / Langhantel – 140 Kilogramm – 6 Wiederholungen (Arbeitssatz)
2. Satz: Kurz- / Langhantel – 120 Kilogramm – 8 Wiederholungen (Arbeitssatz)
3. Satz: Kurz- / Langhantel – 90 Kilogramm – 10 Wiederholungen (Arbeitssatz)
4. Satz: Kurz- / Langhantel – 80 Kilogramm – 12 Wiederholungen (Arbeitssatz)

4. Übungen: Schrägbankdrücken – Zusammenfassung

Neben dem überaus beliebten Flachbankdrücken gehört das Schrägbankdrücken definitiv in jeden gut ausbalancierten Trainingsplan. Schrägbankdrücken ist essentiell um eine starke, schöne und ausgewogene Brustmuskulatur aufzubauen und zu erhalten.

Durch den gezielten Aufbau des oberen Brustmuskels wird die Brust des Athleten voller und wirkt in sich kompletter und symmetrischer.

Die Tatsache das Schrägbankdrücken von den meisten Athleten, durch die Beteiligung der Delta- und Schultermuskulatur, schwerer ausgeführt werden kann als Flachbankdrücken hilft Kraftengpässe zu umgehen und die Brust noch weiter zu stärken.

Jeder ernsthaft trainierende Athlet wird nach einer Weile feststellen das ihm intensives Schrägbankdrücken auch dabei helfen kann sich in der Disziplin Flachbankdrücken zu steigern und zu verbessern. All diese Gründe machen das Schrägbankdrücken so wichtig und essentiell für ein ausgewogenes Workout der Brustmuskulatur und sorgen dafür das Schrägbankdrücken ein fester Bestandteil jedes Trainingsplans geworden ist.

Mittlerweile wird das Schrägbankdrücken von vielen Athleten und Sportlern als wichtiger angesehen als das noch weiter verbreitete Flachbankdrücken. Dem Schrägbankdrücken gehört definitiv die Zukunft in Sachen Muskel- und Masseaufbau für eine ausgewogene und voluminöse Brustmuskulatur.
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