Hula-Hoop – So effektiv kann der Trendsport sein

Hula Hoop

Zuletzt aktualisiert am 15. Oktober 2026 von Professional-Bodywork.de

Der Hula-Hoop war das Trendsportgerät der 60er Jahre und hat es über die letzten Jahrzehnte immer wieder in die Trends geschafft.

Sein letztes Comeback feierte der Reifen 2020, wo er nicht nur durch seine einfache Bedienung und Größe zum beliebten Trainingsgerät für zu Hause wurde, sondern aufgrund seines eigentlichen Geheimnisses, dass es einfach wahnsinnig viel Spaß macht.

1950 von einem US-Amerikanischen Spielzeughersteller erfunden, gelangte das kleine Spielzeug fast zehn Jahre später auch auf dem europäischen Markt zu großer Beliebtheit. Seinen Namen verdankt der Ring übrigens dem hüftbetonten Hulatanz der Hawaiianer.

Inzwischen hat die Erfindung es sogar schon in die Zirkusse geschafft, wo die Darsteller nicht nur mit einem, sondern gleich mit mehreren Reifen hantieren.

Doch trotz der großen Beliebtheit, die der Hula-Hoop-Reifen besitzt, wird er häufig immer noch als konkretes Fitnessgerät unterschätzt und das völlig zu Unrecht.

Was bringt der Hula-Hoop?

Hula-Hoop

Der Hula-Hoop ist viel mehr als nur ein Spielzeug für Kinder. Gerade Menschen über 35 können stark von einem regelmäßigen Hula-Hoop Training profitieren.

Nachdem man den ganzen Tag im Büro gesessen hat, sind die Gelenke eingerostet, insbesondere der untere Rücken wird vom langen Sitzen stark angegriffen, da ist der Hula-Hoop die perfekte Trainingsgelegenheit zum Auflockern.

Auch in der Physiotherapie wird er mittlerweile gerne verwendet. Hula-Hoop kann die Rumpfkoordination trainieren und Bewegung in den Alltag bringen. Eine zuverlässige Vorbeugung oder Behandlung von Rückenschmerzen ist damit nicht belegt.

Der Hula-Hoop trainiert den gesamten Körper. Doch vor allem der Rumpf und die Taille werden beim Training beansprucht. Der Hula-Hoop ist ideal für ein gelenkschonendes Ausdauertraining, was das Gerät gerade auch für ältere Personen sehr praktisch macht.

Das Hula-Hoop ist schwieriger als du denkst

Hula-Hoop Training

Doch der Bewegungsablauf hat noch viel mehr Effekte. Jeder, der schon mal einen Hula-Hoop-Reifen um seine Hüfte geschwungen hat, weiß, dass die Ausführung längst nicht so einfach ist, wie es aussieht.

Um den Hula-Hoop wirklich für mehr als nur ein paar Umdrehungen in Bewegung zu halten, benötigst du eine gute Koordination. Ebenso brauchst du ein Gespür für deinen Körper und seinem Verhältnis zum Reifen.

Welcher Hula-Hoop ist am besten?

Hula-Hoop Reifen

Ein Grund dafür, dass der Hula-Hoop immer schwieriger wird, liegt unter anderen auch an den unterschiedlichen Größen und Varianten der Reifen. Grundsätzlich gilt: Je kleiner der Reifen ist, umso schwieriger wird es ihn weiter in Bewegung zu halten.

Die Profis arbeiten natürlich mit viel kleineren Ringen, als es Anfänger tun. Doch nicht nur die Größe des Reifen ist wichtig, sondern auch das Gewicht. Ein schwerer Reifen ist einfacher in Bewegung zu halten, als ein leichter Reifen. Auch deine eigene Körpergröße und Gewicht sollten nicht unbeachtet bleiben. Welcher Reifen ist also der richtige für dich?

Natürlich kannst du im Prinzip mit jedem Reifen und jedem Gewicht trainieren und arbeiten. Zum Start empfiehlt sich jedoch ein Reifen mit 100 cm Durchmesser und einem Gewicht 1,3 Kilogramm.

Das passende Reifengewicht lässt sich nicht allein vom Körpergewicht ableiten. Starte mit einem gut kontrollierbaren Reifen und steigere die Belastung bei Bedarf langsam. Bist du dir allerdings noch unsicher, bietet sich ein sogenannter Smartreifen an. Ein Smartreifen liegt fest am Körper an.

Er kann also nicht zu Boden fallen. Anstatt eines richtigen Reifens hat er meist ein kleines Gewicht an sich befestigt, dass du dann wie den Reifen in Schwung bringen musst.

Hula-Hooping

Für Fortgeschrittene bietet sich kleinere Reifen an. Hierbei ist es dann wichtig, auf das Material und das Gewicht zu achten. Profis benutzen gerne die ganz leichten Polypropylen, die wendiger sind, aber auch schwieriger sind, in Bewegung zu halten.

Der Vorteil der großen Reifen ist dazu, dass sie mehr Schwung benötigen und damit die Fettverbrennung stärker anregen. Doch wie gut lässt sich überhaupt mit einem Hula-Hoop-Reifen abnehmen?

Abnehmen mit dem Hula-Hoop

Abnehmen mit Hula-Hoop

Der Hula-Hoop wird schnell zur Seite gelegt und belächelt, wenn es ums Abnehmen geht. Das jedoch völlig zu Unrecht. Natürlich hängt es von der Art deines Trainings und der Trainingsintensität ab, wie gut mit einem Hula-Hoop-Reifen die Kilos purzeln, doch das gilt für alle Trainingsgeräte.

Für das spezifische Abnehmen mit dem Hula-Hoop gibt es besondere Reifen, die etwas schwerer sind und häufig mit kleinen Kügelchen gefüllt sind. Da das Hula-Hoop einfacher mit schwereren Reifen ist, kannst du so gleichzeitig auch noch die Intensität aufrechterhalten. Wie viele Kalorien du verbrauchst, hängt unter anderem von Intensität, Dauer und Körpergewicht ab. Pauschale Werte sind daher nur grobe Schätzungen.

Häufige Fragen zu Hula-Hoop

Kann Hula-Hoop Bauchfett gezielt reduzieren?

Nein. Gezielter Fettabbau an einzelnen Körperstellen ist durch eine bestimmte Übung nicht möglich.

Wie lange sollten Anfänger üben?

Beginne mit wenigen Minuten und steigere langsam, wenn sich die Bewegung gut anfühlt.

Sind blaue Flecken normal?

Leichte Druckstellen können auftreten. Bei ausgeprägten Blutergüssen oder Schmerzen solltest du pausieren.

Wie oft sollte ich mich damit beschäftigen?

Regelmäßige kurze Einheiten sind oft leichter in den Alltag zu integrieren als seltene, sehr lange Einheiten.

Wann ist Vorsicht sinnvoll?

Bei Schmerzen, Schwindel oder anderen ungewöhnlichen Beschwerden solltest du unterbrechen und gegebenenfalls fachlichen Rat einholen.

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