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Besonders bei einem täglichen
Muskelaufbautraining ist es von großer Wichtigkeit,
sich selbst Pausen zu gönnen. Allein durch Übertrainierung
der Muskeln werden Sie ihr Ziel nicht erreichen können.
Der Körper benötigt nach einem langen und
anstrengenden Training dringend die Möglichkeit,
sich selbst zu regenerieren. Nur so können sich
die Muskeln regenerieren. Eben diese Erholungs
- und Regenerationsphasen werden oft vergessen.
Sie gehören aber zu einem ausgewogenen und strukturierten
Trainingsplan dazu. Ein angenehmes Verhältnis zwischen
Belastung und Erholung wird nicht zuletzt auch ihrer
Seele gut tun.
Bedenken Sie dabei bitte, dass jeder Mensch einen ganz
individuellen Rhythmus an Muskelaufbau und Regeneration
besitzt. Bei gleicher Belastung werden zwei verschiedene
Menschen unterschiedlich viel Zeit benötigen, um
sich zu regenerieren. Die Ursachen für die verschiedenlange
Dauer zur Regeneration liegen bei verschiedensten Faktoren.
Ein besonders prägnanter, nicht zu verachtender
Punkt ist das jeweilige Alter des Sportlers. Insbesondere
jüngere Sportler können sich bei der gleichen
Art zu trainieren nämlich sehr viel schneller wieder
erholen. Ist die trainierende Person zusätzlich
weiblich, erhöht das die Regenerationschancen grundsätzlich
um circa 50 Prozent.
Woran erkennen Sie wann und wie lange Sie sich regenerieren
sollten? Achten sie auf sich selbst! Hören sie
auf ihr Bauchgefühl! Ihr Körpergefühl
wird sie nicht im Stich lassen, wenn Sie sorgsam mit
sich selbst umzugehen wissen. Vernachlässigen Sie
hierbei niemals Körper oder Geist, denn sie bilden
eine wichtige Einheit. Vergessen sie nicht, der Körper
gibt unserer Seele ein zu Hause. Eine erfolgreich abgeschlossene
Muskelregenerationsphase können sie an einem
positiven inneren Gefühl von Ruhe und Zufriedenheit
erkennen. Durch einen liebevollen und verantwortungsbewussten
Umgang mit sich selbst erreichen sie neben einem optimalen
Aufbau ihrer Muskelmasse zudem ein positiveres Lebensgefühl.
Fühlen sie sich unter Druck gesetzt und unwohl,
so scheuen sie es bitte nicht, die Regenrationsphasen
auszubauen.
Selbstverständlich ist die Dauer einer Erholungspause
davon abhängig, wie lange und erschöpfend
Sie ihr Training gestaltet haben. In der Erholungspause
ermöglichen Sie ihrem Körper, dass biologische
Ungleichgewicht wieder herzustellen. Der Körper
"räumt seine Gewebe auf". Nach einem
anstrengendem Training benötigt der Körper
für diesen Vorgang mehr Zeit. Dasselbe gilt auch
für Krankheitssituationen, d.h. sowohl Infekte
als auch Entzündungen. Bereits alltägliche
Belastungen können den Körper in diesem Zustand
überfordern. Nach einer ausgeprägten Erkältung
ist der Regenrationszyklus beispielsweise in etwas zweieinhalb
Wochen nicht im Optimum möglich und die Leistungsfähigkeit
somit beeinträchtigt.
Unterschätzen Sie niemals die lebenswichtigen Signale
ihres Körpers! Wundermittel, die dazu führen,
dass eine blitzartige Erholung stattfindet gibt es nicht.
Geben sie sich die notwendige Zeit. Mit ein wenig Geduld
kann die Regenration allmählich immer effektiver
gestaltet werden. Es gibt in der Tat eine Reihe an Möglichkeiten,
um ihre körpereigene Regeneration aktiv zu unterstützen.
Hier eine kurze Auflistung: Ein warmes Vollbad mit Badezusätzen
oder eine heiße Dusche sorgt für einen Entspannungszustand,
ebenso wie Massagen, ein Saunabesuch und ein Dampfbad,
Autogenes Training oder Meditation und - nicht zu vergessen
- genügend Schlaf. Ein Spaziergang schafft Klarheit
für Körper und Geist. Aber auch in den Alltag
lässt sich die Muskelregeneration integrieren.
Ernähren Sie sich gesund, frisch und nehmen sie
vitaminreiche Kost zu sich. Sogar bei ihrem eigentlichen
Training ist Entspannung möglich. Ausdauertraining
mit anschließendem Streching lautet die Zauberformel.
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